MPU wegen Drogenkonsum

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MPU wegen Drogenkonsum

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MPU Anordnung wegen Drogen

Der Konsum von harten Drogen auch außerhalb des Straßenverkehrs führt in der Regel zur Entziehung der Fahrerlaubnis. Hierbei können Sie auf jeden Fall mit der Anordnung einer MPU rechnen.
Anders verhält es sich bei dem Konsum von leichten Drogen (THC). Der kontrollierte Konsum von THC ist erlaubt (der Besitz jedoch strafbar). Solange Sie nicht im Straßenverkehr auffallen, bleibt Ihnen in der Regel der Ärger mit der Entziehung der Fahrerlaubnis erspart.
Im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) ist geregelt, welche Stoffe, Rauschgifte und Arzneimittel unter Drogen eingeordnet werden. Dazu zählen unter anderem

  • Cannabis
  • Amphetamine
  • Kokain
  • Benzodiazepine
  • Heroin

In der medizinisch-psychologischen Untersuchung muss der Untersuchte überzeugend darlegen, dass er die Ursachen des Drogenkonsums aufgearbeitet und eine zuverlässige Rückfall-vermeidende Strategie erarbeitet hat. Das hört sich zunächst einfach an, jedoch kann sich der ein oder andere Fall als kompliziert erweisen, wenn man die Ursachen, Motive, inneren und äußeren Umstände des Drogenkonsums nicht aufgearbeitet hat.

Aus diesem Grund ist eine professionelle Vorbereitung eine sinnvolle und zeitsparende Investition, um keine Risiken einzugehen.

Führerschein zurück in 3 Monaten?

Wie schnell man die Fahrerlaubnis zurückbekommt, hängt von vielen Faktoren ab und kann daher nicht pauschal beantwortet werden. Möglich ist es jedoch, unter bestimmten Voraussetzungen, innerhalb von drei Monaten, eine MPU abzulegen.

Zunächst ist festzustellen ob folgende Abhängigkeiten vorliegen:

  • Drogenabhängigkeit (D1)
  • Fortgeschrittene Drogenproblematik (D2)
  • Drogengefährdung (D3)
  • oder ein gelegentlicher Konsum (D4)

Bei einem D4-Fall kann unter folgenden Voraussetzungen innerhalb kurzer Zeit (etwa 3 Monate) eine MPU wegen Drogenkosnum absolviert werden:

  • Drogenabstinenz von mind. 6 Monaten
  • Der Antrag auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis muss zeitnah gestellt werden
  • Die Führerscheinstelle muss den Antrag auch wirklich bearbeiten
  • Ein Termin muss sofort nach Eingang der Führerscheinakte bei der Begutachtungsstelle koordiniert werden
  • Eine ordentliche Aufarbeitung der Drogenproblematik wird vorausgesetzt
Abstinenznachweise

Führerschein in 3 Monaten zurück

  • Ausschließlich THC
  • 6 Monate Abstinenz
  • D3-Hypothese
  • Gute Aufarbeitung

kontrolliertes

Führerschein in 6 Monaten zurück

  • 6-12 Monate vorhandene Abstinenz
  • D1-D2-Hypothese
  • Sehr gute Aufarbeitung
  • keine Sperrfrist mehr

Leberwerte

Führerschein in 12 Monaten zurück

  • Jede Droge
  • 12 Monate Abstinenz
  • D1-D2-Hypothese
  • Sehr gute Aufarbeitung

Professionelle Vorbereitung erhöht Bestehensquote

Die meisten Kunden, die eine MPU wegen Drogenkonsum machen müssen, sind mit THC (Cannabis) erwischt worden. Obwohl viele Gutachter eine Abstinenzeit von 12 Monaten gerne sehen, schaffen die allermeisten unserer Kunden die MPU mit nur sechs Monaten Abstinenz. Ob es auch in Ihrem Fall mit sechs Monaten klappt, können wir gerne untersuchen. Ob zum ersten Mal auffällig oder wiederholt – mit einer gezielten Vorbereitung schaffen auch Sie die MPU.

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positive Gutachten durch unsere Beratung
Über 600 Kunden haben in den letzten fünf Jahren Ihre MPU wegen Drogen nach einer Vorbereitung bei uns bestanden
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mit sechs Monaten Abstinenz – bei THC
auch schwierige Fälle, wo sich viele Berater den Kopf zerbrechen, haben wir ohne 12 monatige Abstinenz erfolgreich gelöst
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Erfolgsrate nach unserer intensiven Vorbereitung
Nach einer erfolgreichen MPU Vorbereitung bei der BFK erhöhen Sie auch Ihre Chance auf eine erfolgreiche MPU

Expertise

Unsere hohen Standards sichern wir durch kontinuierliche Schulungen und Weiterbildungen durch einen der erfahrensten Verkehrspsychologen Deutschlands – Herrn Dr. Fritz Meyer – Gramcko.

Unser Angebot der kostenlosen Erstberatung hat sich über die vielen Jahre erfolgreicher Praxis bewährt und bietet Ihnen und uns die Möglichkeit für einen perfekten Start in Ihre MPU Beratung bei BfK in Köln. Es entstehen keine Kosten für Sie und Sie erhalten sofort eine aussagekräftige Einschätzung Ihrer Gesamtsituation.

Bringen Sie Ihre MPU-relevanten Akten am besten gleich zu unserem ersten Gesprächstermin mit.

  1. Auszüge aus dem Verkehrszentralregister
  2. Führungszeugnis
  3. Polizei- und Gerichtsprotokolle
  4. Medizinische Gutachten oder Befunde – hinzugefügt
  5. Gegebenenfalls bereits vorhandene medizinisch-psychologische Gutachten

Damit können wir Ihnen noch genauer Auskunft über den erforderlichen Zeit- und Kostenaufwand geben und Sie verfügen über alle relevanten Informationen rund um Ihre MPU Beratung.

Nachdem wir Sie und Ihre persönliche Situation in unserer ausführlichen MPU Erstberatung kennengelernt haben, erstellen wir ein individuelles Konzept für Ihre Sachlage. Hierzu zählt auch die Kommunikation mit Behörden. Um die Analyse und Beschaffung sämtlicher schriftlicher Unterlagen kümmern wir uns im behördlichen Teil. Das betrifft unter anderem:

  1. Ihre Führerscheinakte
  2. Auszüge aus dem Fahreignungsregister
  3. Eventuell vorhandenes MPU Gutachten
  4. Unterstützung bei der Kommunikation mit Behörden
  5. Antrag auf Löschung nach 10 Jahren
  6. Fristverlängerung bei Bedarf
  7. Sperrfristverkürzung

Im medizinischen Teil unserer MPU Beratung unterstützen wir Sie bei eventuell notwendige medizinische Maßnahmen.

  1. Analyse ihrer vorhandenen medizinischen Befunde
  2. Festlegung eines für Sie angepassten Abstinenzkontrollprogramms
  3. Überweisung zur Kontrolluntersuchungen bei Vorliegen von Krankheiten die Fahreignungs-relevant sind.
  4. Medikamente (einstellen, ändern)

Wir helfen Ihnen, ein bewusstes Verhalten zu Ihrer Verhaltensauffälligkeit im Straßenverkehr zu entwickeln und zu festigen. Wir  erarbeiten gemeinsam mit Ihnen nachhaltige Handlungsstrategien, die den Rückfall in alte Verhaltensmuster verhindern.

  • Aufklärung über den Ablauf einer MPU wegen Drogenkonsum: Was wird von Ihnen dort erwartet und warum?
  • Festlegung der Therapieziele: Wo stehen Sie heute, wo wollen Sie hin?
  • Ausführliche Drogenanamnese und therapiebegleitete Diagnostik:
    Wie kam es zu Ihrer Drogenauffälligkeit?
    Wie hat sich der Drogenkonsum in Ihrem Leben entwickelt?
    Welche persönlichen und situativen Bedingungen haben dabei eine Rolle gespielt?
    Welche Motive haben zum Konsum geführt? Welche Beurteilungskriterien  zur Überprüfung Ihrer Fahreignung kommen für Sie in Betracht?
  • Wird Drogenabstinenz bereits vor Beginn der Verkehrstherapie eingehalten? (Ermutigung zur Drogenabstinenz)
  • Einsatz von Methoden, um die Therapieziele zu erreichen und langfristig umsetzen zu können.
  • Strategien zur Rückfallprophylaxe
  • Allgemeine Vermittlung von Informationen zu den Wirkungen von Drogen auf die Gesundheit und auf die Fahrtüchtigkeit

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen in erfolgreicher MPU Vorbereitung können wir die Beratungskosten bereits im Erstberatungsgespräch kalkulieren. In der Regel reichen 10-20 Beratungssitzungen – für eine mittelschwere Sachlage – in zeitlichem Abstand voneinander aus. Sie erhalten von uns die Übersicht aller voraussichtlichen Kosten, die bis zum Wiedererhalt Ihres Führerscheins auf Sie zukommen. Die Beratungskosten liegen bei etwa 1.000€ und 2.500€.

In der Regel benötigen wir etwa drei Monate, um Sie auf die MPU vorzubereiten. Im Optimalfall haben Sie bis dahin den Antrag gestellt, sodass wir uns nur noch auf die MPU Vorbereitung konzentrieren können. Terminlich können wir uns nach Absprache flexibel auch am Wochenende und in den Abendstunden nach Ihnen richten.

Ihr MPU Gutachten ist trotz der Vorbereitung bei uns negativ ausgefallen? Dann beraten wir Sie weiterhin auf Ihre MPU vor. Garantiert!

Denn auch in diesen seltenen Fällen sind wir davon überzeugt, dass Sie bei uns in den besten Händen sind.

Wir gehen konzentriert auf die Punkte ein, die zur negativen Beurteilung geführt haben und motivieren Sie nachhaltig für einen erfolgreichen zweiten Anlauf. Wir beraten Sie so lange, bis Sie Ihre Fahrerlaubnis zurück haben – ohne zusätzlichen Aufpreis. Garantiert.

Die Vorteile eines kostenlosen Erstgesprächs

  • Sie stellen Ihre individuellen Fragen persönlich Vorort.
  • Wir analysieren Ihre individuelle Sachlage anhand der Führerscheinakte gründlich.
  • Wir sagen Ihnen, welche Strategie realistisch und sinnvoll für Sie ist.
  • Wir stellen gemeinsam ein persönlich angepasstes Beratungskonzept zusammen.
  • Wir gehen zeitlich flexibel auf Ihre Terminwünsche ein.
  • Wir kalkulieren eine transparente Kostenübersicht.
  • Wir klären organisatorische und behördliche Erfordernisse.
  • Wir leiten die geeigneten Schritte für einen schnellen Start ein.

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MPU wegen Drogen – bestehen ohne Vorbereitung?

Vorab sollte man verstehen, dass eine Anordnung zur MPU keine Strafe sein soll, sondern eine Gelegenheit, sich mit seiner Problematik auseinanderzusetzen.

Ein Gutachter hat die Aufgabe, das Ausmaß der Drogenproblematik zu erfassen, um auf der Basis einer diagnostischen Einordnung die vom Klienten geschilderten Veränderungen zu bewerten und zu einer prognostischen Einschätzung zu kommen. Gutachter beurteilen also nicht willkürlich, nach Sympathie oder Tageslaune, sondern nach einer Systematik.

In den „Begutachtungsleitlinien“ der Bundesanstalt für Straßenwesen und den „Beurteilungskriterien“ der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie und der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin ist beschrieben, welche Bedingungen Sie erfüllen müssen, damit eine MPU positiv werden kann.

Bei der MPU wird geprüft, ob der Betroffene sich Gedanken über seine Handlungen gemacht hat und weiß, wie es dazu gekommen ist, dass er die Fahrerlaubnis verloren hat. Weiterhin soll herausgefunden werden, ob er aus seinen Fehlern gelernt hat und ob er sein fehlerhaftes Verhalten verändert hat.

Das klingt alles sehr einleuchtend und einfach – denken viele. Wenn sie die MPU allerdings im ersten Anlauf nicht bestehen, dann erkennt man, dass einige Dinge doch nicht so einfach sind bei der MPU.

MPU bestehen mit – einer professionellen Vorbereitung

Gutachter gehen davon aus, dass Menschen sich nur dann erfolgreich (ausreichend erprobt und stabil, in der Regel zwischen sechs Monaten und einem Jahr) verändern können, wenn geklärt ist,

  • was der Betroffene genau falsch gemacht hat,
  • warum er es so und nicht anders gemacht hat.

Wenn Sie das dem Gutachter erklären können, ist es außerdem wichtig, dass Sie beschreiben können

  • wann und warum Sie eine Entscheidung getroffen haben, Ihr Verhalten zu ändern,
  • wie Sie diese Änderung umgesetzt und vielleicht auch durchgesetzt haben,
  • und was sich dadurch bei Ihnen inzwischen verändert hat.

Schließlich muss noch geklärt werden,

  • wodurch Sie sicherstellen wollen und können, dass es nicht wieder zu den früheren Fehlern kommen wird – also, welches neue Verhalten Sie künftig zeigen werden.

Auf dieser Basis sollen die Zuständigen bei Ihrer Führerscheinstelle nachvollziehen können, dass Sie nicht wieder im Straßenverkehr auffallen.

Abstinenznachweise – 6 oder 12 Monate

Drogen werden unterschieden in weiche Drogen (bspw. Cannabis mit dem Wirkstoff THC) und in harte (Amphetamine, Kokain, Heroin usw.). Konsumierte der Betroffene harte Drogen und wurde er dabei erwischt, so ist davon auszugehen, dass er 12 Monate Abstinenz nachweisen muss. Allerdings ist auch hier der Einzelfall zu betrachten, sodass man diese Aussage nicht verallgemeinern kann.

Abstinenzdauer bei Drogenabhängigkeit

Die Drogenabhängigkeit wurde entweder extern diagnostiziert oder wird im Rahmen der Begutachtung festgestellt.

Nach Abschluss einer stationären oder ambulanten Entwöhnung: 12 Monate.

Bei längerer Abstinenz vor einer Therapie – anschließend noch mindestens sechs Monate Abstinenz
Bei einer ambulanten Langzeitmaßnahme muss der Zeitraum der nachgewiesenen Abstinenz – inklusive ambulanter Therapie – nennenswert länger als ein Jahr sein, davon mindestens zwölf Monate seit Beginn der Therapie.
Wurde keine Therapie durchgeführt, muss die Abstinenz nennenswert länger als ein Jahr sein

Abstinenzdauer bei fortgeschrittener Drogenproblematik

Von einer fortgeschrittenen Drogenproblematik müssen Gutachter ausgehen, wenn ein missbräuchlicher Konsum von Suchtstoffen, ein polyvalentes Konsummuster (verschiedene Drogen, auch gleichzeitig) oder der Konsum hoch suchtpotenter Drogen vorgelegen hatte.

Nach Abschluss einer suchttherapeutischen Maßnahme: 12 Monate

Bei einer ambulanten Maßnahme im Anschluss noch mindestens 6 Monate, insgesamt mindestens ein Jahr Abstinenz

Abstinenzdauer bei einer Drogengefährdung

Man spricht von Drogengefährdung, wenn häufiger oder gewohnheitsmäßig ausschließlich Cannabis konsumiert wurde und/oder nur gelegentlich eine Droge mit einer höheren Suchtpotenz und Gefährlichkeit als Cannabis.

Abstinenzzeit bis zur MPU: 6 Monate

Soweit der Drogenkonsum aber über einen langen Zeitraum stattgefunden hat (zum Beispiel über Jahre regelmäßiger Cannabiskonsum), ist erst durch einen längeren Abstinenzzeitraum eine günstige Voraussetzung für die Stabilität der Verhaltensänderung gegeben.

Abstinenzzeit bei gelegentlichem Konsum

Als gelegentlichen Konsum betrachtet man nicht regelmäßiges Konsumieren von Cannabisprodukten mit geringer Wirkstoffmenge. Ein Mischkonsum mit Alkohol muss ausgeschlossen sein.

Abstinenzzeit: 6 Monate

Die Wahrheit bei der MPU sagen?

Wir empfehlen Niemandem bei der MPU zu lügen. In der Regel fällt es auf und man besteht die MPU nicht.

Die richtige Strategie

Ausschlaggebend ist, was in der Führerscheinakte steht. Der Gutachter kann nur das bewerten, was in der Akte steht. Es macht also keinen Sinn, sich mit Dingen zu belasten, die für Sie kontraproduktiv sind. Es können nämlich dann Dinge zur Sprache kommen, die zu ihrem Nachteil gewertet werden können.

An dieser Stelle merkt man, dass es kompliziert werden kann.

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